Was geht, was geht nicht am Arbeitsplatz? In Anbetracht ständig neuer Verordnungen ist es schwierig für Unternehmen, den Überblick zu behalten. Die Windhoff Group ist sich der eigenen Verantwortung bewusst und setzt auf klare Konzepte im Hinblick auf Schutz, Hygiene sowie Kommunikation am Arbeitsplatz.

Wer möchte, kann es nachlesen. Insgesamt zwölf betriebliche Maßnahmen sind in dem Schutz- und Hygienekonzept von Windhoff schriftlich formuliert. Darin enthalten sind Ausführungen zu gängigen Themen wie den AHA-Regeln sowie unternehmensspezifische Vorgaben zum Beispiel zur Nutzung der Pausenräume. Andre Korthues, Leitung Human Resources, erklärt: „Ein betriebliches Hygienekonzept ist seit Mitte März 2021 über die Corona-Arbeitsschutzverordnung vorgeschrieben. Um dem zu genügen reicht allerdings schon eine Anpassung der vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung für jeden Arbeitsplatz. Sonst gibt es keine formalen Vorgaben. Wir gehen mit unserem Konzept weiter und haben uns bewusst für eine schriftliche Fassung schon im Spätsommer 2020 entschieden.“

So wird für Jeden die Basis des täglichen Miteinanders am Arbeitsplatz transparent. Das beugt Irritationen und Unsicherheit vor und ermöglicht eigenverantwortliches Handeln.

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Wir gehen mit unserem Konzept weiter und haben uns bewusst für eine schriftlichen Fassung schon im September 2020 entschieden.

Andre Korthues / Leitung Human Resources

Büros bleiben offen

Prinzipiell besteht für jeden Windhoffler die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten. „Das war schon vor Beginn der Pandemie der Fall. Dahingehend sind wir deutlich weiter als der aktuelle Entwurf zum Mobile-Arbeit-Gesetz. Der sieht nämlich nur das Recht zum Erörtern eines Wunsches nach regelmäßigem mobilem Arbeiten mit dem Arbeitgeber vor“, führt Andre aus.

Von einem pauschalen Büro-Verbot hält er dagegen wenig: „Wer im Büro in Gescher, Neu-Ulm, Hamburg, Gütersloh oder Wolfsburg arbeiten möchte, kann das machen. Wir stellen seit Anfang April entsprechende Corona-Schnelltests bereit, die vor dem Arbeitsantritt durchgeführt werden müssen. Das geht natürlich zu Hause und bei Bedarf täglich.“ Es zeigt sich, an dieser Stelle ist Windhoff ebenfalls der aktuellen Diskussion um eine wöchentliche Test-Angebotspflicht für Arbeitgeber voraus.

Neue Wege der Kommunikation

Im Laufe der letzten zwölf Monate hat sich zudem die Unternehmenskommunikation gewandelt. Um den Informationsfluss zu erhalten, wurden neue Wege eingeschlagen. So ging es unter anderem darum, bisher regelmäßige persönliche Informationsveranstaltungen in den virtuellen Raum zu verlagern. „Aus dieser Situation heraus entstanden beispielsweise unsere Business-Unit- und Group-Updates in Form von Webinaren, die sich etabliert haben. Neue Tools wie Microsoft Teams haben zusätzlich Einzug gehalten. Unsere Kommunikation hat sich definitiv verändert und an die Gegebenheiten angepasst“, fasst Andre die bisherigen Erfahrungen zusammen.

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Unsere Kommunikation hat sich definitiv verändert und an die Gegebenheiten angepasst.

Andre Korthues / Leitung Human Resources

Das Miteinander wahren

Natürlich können virtuelle Meetings den persönlichen Austausch nicht ersetzen. Dennoch tragen sie ihren Teil dazu bei, das Miteinander zu wahren und privaten Themen einen Platz zu geben. „Unsere virtuelle Windhoff-Weihnachtsfeier kam sehr gut an. Auch auf Team-Ebene gibt es regelmäßig vergleichbare Veranstaltungen mit guter Resonanz. Die darin geführten Gespräche sind wichtig. Sie beugen ein Stück weit dem Corona-Frust vor“, schließt Andre mit Blick auf seinen Kalender. Das virtuelle Verwaltungstreffen in Verbindung mit einem Bier- und Weintasting ist fest als Termin eingetragen.