Die ITK-Branche kann sich über eine weitere frohe Botschaft freuen. Für 2022 haben viele Unternehmen und Behörden angekündigt, ihre IT-Budgets zu erhöhen. So soll das eigene Wachstum angekurbelt werden.

Entsprechende Prognosen lassen sich aus Vorab-Ergebnissen der IT-Trends-Studie von Capgemini ableiten. Im Herbst nahmen 195 Fachverantwortliche aus Großunternehmen sowie Behörden mit Sitz in der DACH-Region teil. Auffälligste Zahl: 73% der Teilnehmer beabsichtigen 2022 das IT-Budget zu erhöhen. Nach Angaben der Studienverantwortlichen ist dieser Wert eine Rekordmarke seit der ersten Erhebung 2003. Die finanziellen Mittel für IT-Vorhaben werden gleichermaßen von der IT- sowie Business-Seite innerhalb der Organisation gestellt.

IT soll Expansion anschieben

Mit den neuen IT-Budgets wollen die Befragten insbesondere die Expansion der eigenen Organisation beschleunigen. Und auf Wachstumskurs setzen fast 83% der Unternehmensvertreter. Demnach sollen Gelder verstärkt in die Modernisierung bereits vorhandener Systemlandschaften fließen. Weniger im Fokus stehen deren Erhalt oder gar Neuentwicklungen. Durch Investitionen in die IT erhoffen sich die Studienteilnehmer neben Wettbewerbsvorteilen auch positive Effekte bei ökologischen Themen wie dem CO2-Ausstoß und bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern.

Trend könnte 2023 anhalten

Doch damit nicht genug. Schon heute zeichnen sich positive Prognosen für 2023 ab. Knapp 73% der Befragten gaben an, dass es im übernächsten Jahr ebenfalls zu höheren Ausgaben mit Blick auf die IT kommen wird. Fast ein Drittel rechnet damit, dass die Steigerung über 10% liegen wird. Für die ITK-Branche zeichnet sich dementsprechend ein positives Marktumfeld ab. Es gilt, die sich bietenden Chancen zu nutzen.