Welche Trends und Themen stehen auf der Agenda bei unseren Windhofflern der BU Business Intelligence? Michael Hornhues gibt als Leiter der BU einen Überblick.

In den Medien wird regelmäßig über digitale (Mega-) Trends wie KI oder Cloud berichtet. Welche davon machen sich bei Projekten der BU bemerkbar?

Insbesondere das Thema Cloud hat in den vergangenen Monaten und Jahren massiv angezogen. Da spüren wir mittlerweile eine deutliche größere Offenheit bei unseren Kunden und das über (fast) alle Branchen hinweg. Noch vor wenigen Jahren war es für viele Unternehmen undenkbar, cloudbasierte Lösungen im Kontext von Data & Analytics einzusetzen. Aber durch die allgemeine Entwicklung des Marktes und insbesondere durch die Entwicklung des Lösungsportfolios der SAP kommt die Cloud mittlerweile auch in unseren Projekten an. Und zwar geschieht dies nicht mehr nur im Rahmen von PoCs oder kleineren Studien, sondern in der Breite.

Themen wie KI oder Maschine Learning sind da noch nicht ganz so weit. Hierzu stoßen wir zwar auf eine Menge Interesse bei unseren Kunden, die Anwendungsfälle sind aber spezieller und damit noch nicht so in der Breite unserer Projekte angekommen.

Noch vor wenigen Jahren war es für viele Unternehmen undenkbar, cloudbasierte Lösungen im Kontext von Data & Analytics einzusetzen.

Michael Hornhues / Leitung Consulting Business Intelligence

Welcher Entwicklung beziehungsweise welchem Tool widmet ihr innerhalb der BU besondere Aufmerksamkeit?

Durch unsere Fokussierung auf das SAP Portfolio stehen für uns natürlich alle Komponenten der SAP BTP (Business Technology Plattform) im Fokus. Hierbei gibt es insbesondere im Bereich der Cloud-Lösungen SAP Analytics Cloud und SAP Datawarehouse Cloud die größte Dynamik.

Sicherlich wird die Pandemie einen Einfluss auf das Tempo der Digitalisierung haben, insbesondere weil durch das plötzliche verteilte Arbeiten viele Prozesse digitalisiert werden mussten.

Michael Hornhues / Leitung Consulting Business Intelligence

Stimmen behaupten, dass Deutschland in Sachen Digitalisierung bedingt durch die Corona-Pandemie fünf Jahre aufgeholt hat. Wie fällt deine Einschätzung dazu aus?

Sicherlich wird die Pandemie einen Einfluss auf das Tempo der Digitalisierung haben. Insbesondere weil durch das plötzliche verteilte Arbeiten viele Prozesse digitalisiert werden mussten, wo ansonsten der Veränderungsdruck sicherlich nicht so hoch gewesen wäre. Das gilt besonders im Bereich der Kollaboration. Ob wir dadurch ein oder fünf Jahre aufgeholt haben, ist allerdings schwer zu beziffern. Ich denke aber, dass viele Menschen dadurch neuen, digitalen Prozessen offener gegenüberstehen, weil sie unseren Alltag im Umgang mit der Pandemie deutlich vereinfacht haben. Deutlich wird dies zum Beispiel im Umfeld der Corona-Tests oder der Kontaktnachverfolgung.

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