Wer den Job wechselt, startet mit entsprechenden Erwartungen bei seinem neuen Arbeitgeber. Schwierig ist es, wenn bereits nach kurzer Zeit Ernüchterung eintritt. Bei vielen Arbeitnehmenden reift dann der Gedanke, einen Weg zurück in den alten Job zu finden.

 

Einer internationalen Umfrage zufolge ist dieser Wunsch bei 46 Prozent der Befragten in Deutschland vorhanden, die im Zuge der Corona-Pandemie ihren Job freiwillig gekündigt hatten. Insgesamt nahmen an der Befragung 4.000 Arbeitnehmende in sechs Ländern teil.

Die Gründe für den Wunsch betreffen vor allem Team und Arbeitsumfeld. Beide werden so stark vermisst, dass ganze 33 Prozent den Wechsel zurück bei einem entsprechenden Angebot in Erwägung ziehen würden. Tatsächlich sind von den Teilnehmenden an der Umfrage zwischenzeitlich wieder 17 Prozent an ihren alten Arbeitsplatz zurückgekehrt.

Die Sache mit dem Bumerang

Bei diesem Potenzial ist es nachvollziehbar, dass Organisationen auf den Bumerang-Effekt in der Personalgewinnung setzen. Dabei müssen die Verantwortlichen aber eine aktive Rolle einnehmen und ein entsprechendes Klima, das auf Vertrauen und Transparenz setzt, schon im Zuge des Offboardings aufbauen. Denn die Arbeitnehmenden selbst zeigen sich zurückhaltend. Nur 26 Prozent von ihnen gehen nach einer Kündigung aktiv auf ihren ehemaligen Arbeitgeber zu. Gleichwohl sind 62 Prozent davon überzeugt, bei einer erneuten Bewerbung wieder angestellt zu werden.

„Wieder Teil der Unternehmenskultur von Windhoff zu werden, war eine zentrale Motivation für seinen erneuten Eintritt bei uns.“

Benedikt Benninghaus / Leiter Recruiting&Marketing

Konstruktiv von beiden Seiten

Wenn ein Wiedereinstieg erfolgreich sein soll, dann sind beide Seiten gleichermaßen gefragt. „Wir verwenden den Begriff ʻBumerang-Recruitingʼ nicht, aber natürlich finden Windhoffler ihren Weg wieder zu uns zurück. Das freut uns besonders“, sagt Benedikt Benninghaus, Leiter Recruiting & Marketing bei der Windhoff Group. „Tatsächlich ist das gute Miteinander ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Das führen wir selbstverständlich über das Arbeitsverhältnis hinaus fort.“

Als Beispiel mag dazu die Rückkehr eines Consultants in der jüngeren Vergangenheit dienen. Dieser hatte sich während der Corona-Pandemie zunehmend isoliert gefühlt. Von einem Jobwechsel erhoffte er sich mehr soziale Kontakte. Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllte. Ganz im Gegenteil, er vermisste sein ehemaliges Team und das Arbeitsumfeld. „Er hat ganz genau geprüft, woher die Unzufriedenheit mit seinem neuen Arbeitgeber herrührte. Da sind vor allem Punkte der Unternehmenskultur ins Gewicht gefallen, die vorher deutlich besser gewesen sind. Wieder Teil der Unternehmenskultur von Windhoff zu werden, war eine zentrale Motivation für seinen erneuten Eintritt bei uns“, so Benedikt. Seiner Rückkehr stand selbstverständlich nichts im Wege: Willkommen zurück.

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