In den letzten Wochen rückte Finnland in den Fokus der Öffentlichkeit.  Was war geschehen? Die neue Ministerpräsidentin des skandinavischen Landes Sanna Marin hatte mit dem Vorschlag, eine viertägige Arbeitswoche mit maximal sechs Stunden pro Tag einzuführen, für Aufsehen gesorgt.  „Ich glaube, die Menschen haben es verdient, mehr Zeit mit ihren Familien, Angehörigen, Hobbys und anderen Aspekten des Lebens wie der Kultur zu verbringen. Dies könnte der nächste Schritt für uns im Berufsleben sein“, sagte die 34-jährige Politikerin und Mutter eines Kindes. In dem skandinavischen Nachbarland Schweden ist man bereits einen Schritt weiter und hat die 4-Tage Arbeitswoche testweise eingeführt.  Mitarbeiter sollen zufriedener, gesünder und produktiver sein. Aber wäre sowas in Deutschland ebenfalls möglich?

 

Flexible Arbeitszeiten finden Mitarbeiter wichtiger als ein längeres Wochenende

Laut meiner eigenen Recherche ist die 4-Tage- Arbeitswoche in deutschen Unternehmen aber eher ein Randaspekt. Laut der Wochenzeitung DIE ZEIT ist den deutschen Arbeitnehmern erstmal die Flexibilisierung der Arbeitszeit wichtiger als die Einführung eines dreitägigen Wochenendes. Es geht dabei vor allem um die bessere Vereinbarung von Arbeit und Familie. In vielen deutschen Unternehmen wird sich nach wie vor an sehr starre Arbeitszeitmodelle gehalten. Nur wünschen sich die Mitarbeiter aber genau das Gegenteil. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft befragte 2500 Beschäftigte und 1300 Unternehmen und kam zu dem Schluss, dass Familienfreundlichkeit ein entscheidendes Thema für die Wahl eines Arbeitgebers sein kann. Als Familienvater ist das für mich mehr als nachvollziehbar. Nur lässt sich sowas auch im Bereich der IT-Dienstleistungen, wo Mitarbeiter häufig unterwegs sind und auch beim Kunden vor Ort arbeiten, bewerkstelligen? Hier wollte ich mehr wissen und hörte mich mal im Kollegenkreis um.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

IT-Dienstleistungen und Flexibilisierung der Arbeit muss kein Widerspruch sein

Aus den Gesprächen mit den Kollegen konnte ich mitnehmen, dass es im Bereich der IT-Dienstleistungen durchaus Möglichkeiten gibt, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Zugegeben, die Flexibilität ist abhängig von der Flexibilität des Kunden. Bei Windhoff wird immer versucht, eine vernünftige Lösung für Kunden und Mitarbeiter zu finden. Im Vorfeld wird zum Beispiel geklärt, ob Mitarbeiter täglich präsent sein müssen oder ob Tätigkeiten aus unseren bundesweiten Standorten bzw. remote erfolgen können. Abhängig davon werden die jeweiligen Kollegen dann eingesetzt. Einige Consulting Kollegen bestätigten mir, dass bei Windhoff außerordentlich viel Wert auf die Vereinbarung von Privat- und Arbeitsleben gelegt wird. Aus meinem eigenen Bekanntenkreis weiß ich, dass Consultants sehr viel reisen müssen und dass die Arbeitswochenstunden die 40-Stunden-Marke sogar deutlich überschreiten. Ich dachte eigentlich immer, dass im Bereich der IT-Dienstleistungen 50 oder sogar 60 Wochenarbeitsstunden eher die Regel sind als die Ausnahme.

 

Die flexible 40 Stunden Woche als Erfolgsmodell

Aber auch hier läuft es bei Windhoff anders, denn die Teammitglieder sprechen sich innerhalb der Projekte untereinander ab. So kann die wöchentliche Arbeitszeit flexibel gestaltet werden. Zudem werden die Arbeitsstunden zentral erfasst, damit die Mehrarbeit zeitnah als Freizeit abgebaut werden kann. Der Großteil der Kollegen begrüßt diese Windhoff Regelung, denn so ließe sich Privat- und Arbeitsleben gut miteinander vereinbaren. Mit dieser flexiblen 40 Stunden Woche ist Windhoff im Bereich der IT-Dienstleistungen sicherlich eine Ausnahme, damit irgendwie auch Vorreiter und das möchten wir natürlich auch bleiben. Niemand weiß, was die Zukunft bringt, aber wenn es wirklich zu einer flächendeckenden 4-Tage-Arbeitswoche kommen sollte, werden wir sicherlich darüber nachdenken.

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