Er hat immer den Projekterfolg im Sinn und ist nie um einen lockeren Spruch verlegen – unser Guido (van Amerongen) im Interview.

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Was steht auf deiner Visitenkarte?

Ich habe sie gerade nicht zur Hand, aber meinem Verständnis nach steht auf ihr „Senior Project Manager“.

Wie würdest du deiner Oma deinen Job erklären?

Das ist gar nicht so einfach darzustellen. Im Endeffekt ist meine Aufgabe ein Projekt, das heißt ein Produkt, was nicht wiederkehrend ist, in Zeit, iBudget und mit der entscheidenden Qualität fertigzustellen. Dafür muss ich alles tun. 

Was treibst du in deinem Projekt?

In meinem letzten Projekt war ich bei einem Automobilhersteller und habe dort die Entwicklung der Elektrik beziehungsweise der Elektronik-Anteile eines Fahrzeuges im Projektmanagement unterstützt.

Wie kamst du zu Windhoff und was hast du vorher gemacht?

Vor 14 Jahren hatte ich ein Gespräch mit Marcus (Bierhaus), zu dem ich schon Kontakt vor meiner Zeit bei Windhoff hatteZuvor war ich nämlich bei Siemens, nachher BenQ, und dort lernte ich Marcus kennenAls dann BenQ pleite ging, bin ich mit ihm ins Gespräch gekommen und er hatte zu dem Zeitpunkt gerade einen Kunden an der Hand, den er gern unterstützen wollte. Und so sind wir zusammengekommen. 

Was ist für dich das Beste an deinem Job?

Das Beste an meinem Job ist schlicht und ergreifend, dass es immer um ein Projekt geht. Das heißt es geht tatsächlich darum, nachher ein Ergebnis zu erzielen. An der Stelle interessiert mich nicht die Politik, die streckenweise in Unternehmen getrieben wird, sondern das Projekt steht im Vordergrund.

Für mich ist außerdem immer sehr interessant, dass ich mit vielen Leuten mit verschiedenartigen Aufgaben innerhalb eines Projektes zu tun habe und dabei selbst sehr viel lernen kann. Und zwar findet das über die Tätigkeiten der einzelnen Beteiligten im Projekt statt. So verstehe ich das Projekt und letztendlich das Produkt sogar noch besser. Das ist ein sehr interessanter Faktor für mich.

Was motiviert dich?

Das Projekt. Wer die zugehörigen Ziele erreichen will, der muss manchmal über seinen eigenen Schatten springen und sich außerhalb seiner Komfortzone bewegen. Schlussendlich gibt es aber nichts Schöneres als ein erfolgreiches Projekt.

Nervt dich irgendetwas? Wenn ja, was?

Wenn Entscheidungen nicht getroffen werden und das Projekt deswegen ins Stocken kommt. Oder sogar fehlerhafte Entscheidungen wider besseren Wissens verabschiedet werden. Das nervt mich besonders. 

Was macht für dich die „Windhoff-DNA“ aus?

Ich stelle fest, dass sich die Windhoff-DNA mit dem größeren Wachstum des Unternehmens verändert. Es wird dennoch versucht, den familiären Charakter von damals so weit wie möglich mitzunehmen. Das finde ich gut. Wichtig war und ist, dass bei Windhoff die Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen. Es wird alles dafür getan, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Die Wertschätzung der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Faktor bei Windhoff.

Welche Tipps kannst du deinem Teenager-Ich rückblickend mit auf den Weg geben?

Man hört nie auf zu lernen und es gibt immer wieder neue Jobs, die nicht zwangsläufig in Verbindung zu dem stehen, was man ursprünglich gelernt hat. Und ganz wichtig: Es geht immer weiter.

Was machst du abseits von Windhoff?

Ich habe in den letzten 14 Jahren sehr viel weg von zu Hause gearbeitet. Von daher ist das so eine Sache, wenn es um konkrete Hobbies geht. Ich verbringe sehr gern Zeit mit meiner Frau und meiner Familie. Wann immer möglich, kombinieren wir unsere Freizeit noch mit ein bisschen Kultur in Form von Städtereisen, Konzertbesuchen und dergleichen mehr. Eigentlich war es immer mein Traum, wieder mal Gitarre in einer Band zu spielen. Das hat sich allerdings, meist wegen nicht vereinbarer Probentermine, bisher nicht ergeben.

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