Unternehmenskultur muss gelebt werden. Das ist eine Forderung, die auf den ersten Blick fast schon trivial klingen mag. Dennoch bedarf es dazu einer Vielzahl von Maßnahmen seitens der Arbeitgeber und vor allem den Willen der Mitarbeitenden.

Wenn aus dem erfolgreichen Bewerber ein integrierter Kollege geworden ist, dann ist bisher auf dem gemeinsamen Weg vieles richtig gelaufen. Die Candidate Journey ist zu einer Employee Journey geworden, die von den Erfahrungen (Employee Experience) im täglichen Miteinander während der Arbeit geprägt ist. Aus Sicht von HR-Experten ist das in den allermeisten Fällen spätestens nach Ablauf der Probezeit der Fall.

Momentum nutzen

Gerade während dieser Phase sind neue Mitarbeitende als Impulsgeber besonders gefragt, findet Benedikt Benninghaus, Leiter Recruiting & Marketing bei der Windhoff Group: „Bis dahin wurde die angetroffene Unternehmenskultur „konsumiert“.  Möglicherweise gibt es erste Vergleiche mit zurückliegenden Erfahrungen, aus denen sich Vorschläge in Bezug auf die Unternehmenskultur ableiten lassen.“ Damit dies gelingt, müssen Kanäle für solche Botschaften in der Organisation vorhanden sein. Der persönliche Austausch, sei es mit Kollegen oder Führungskräften, ist dafür wichtig. Offenheit und genuines Interesse an solchen Einwürfen ist hier entscheidend. Darüber hinaus gibt es digitale Optionen.

Ideenmanagement und Feedback-Tool 

Als ein erstes Beispiel mag hier die Gestaltung eines zeitgemäßen Ideenmanagements weg vom klassischen „betrieblichen Meldewesen“ dienen. Das gelingt, indem das Einbringen von Ideen und Vorschlägen mit einem klaren Prozess versehen wird und einen eigenen Ort bekommt. „Im Fall von Windhoff geschieht der erste Schritt unkompliziert per Mausklick auf ein Webformular im Intranet“, ergänzt Benedikt. So wird sichergestellt, dass Ideen im Unternehmen nicht verloren gehen.

Datenbasierte Entscheidungen treffen und nicht nur einzelnen Stimmen beziehungsweise dem vielzitierten Bauchgefühl folgen – das sind entscheidende Argumente für die Nutzung eines Feedback-Tools. Es ermöglicht die Abgabe von Kommentaren und Vorschlägen zu einzelnen Themenbereichen. Das Spektrum kann dabei von der individuell empfundenen Arbeitsbelastung bis hin zur internen Kommunikation reichen. Bei der Windhoff Group haben die Verantwortlichen zu diesem Zweck das Tool „TeamEcho“ eingeführt, das auf wissenschaftlicher Basis Fragebögen erstellt. Diese werden allen Mitarbeitenden regelmäßig zugeschickt und anonym ausgefüllt. „Das ist ein weiterer Puzzlestein, der eine aktive Gestaltung der Unternehmenskultur ermöglicht. Verbesserungen sind schließlich immer erwünscht“, so Benedikt. Damit dies gelingt, ist aber auch der Wille der Mitarbeitenden gefragt, die Angebote zu nutzen. Erst ein offener Dialog macht einen produktiven Austausch möglich.

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