Nach einem ersten beruflichen oder akademischen Abschluss stellen sich viele Absolvierende die Frage nach dem weiteren beruflichen Werdegang. Wie sein Einstieg ins Consulting aussah und er dabei das Themenfeld Business Intelligence für sich entdeckt hat, erklärt Tobias Lohschelder, Senior Consultant Business Intelligence bei der Windhoff Group, im Interview.

Tobias, wie sahen deine ersten beruflichen Schritte aus?

Ich komme tatsächlich komplett aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich. Ich habe eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht. Während der Ausbildung habe ich festgestellt, dass mein ursprünglicher Wunsch, nur eine Ausbildung zu machen und dann einfach im Jobleben zu bleiben, nicht das ist, was ich machen möchte.

Welche Konsequenz hast du aus dieser Erkenntnis gezogen?

Dementsprechend habe ich mich auf die Suche nach einem Studienplatz gemacht. Klar, du kannst normale Betriebswirtschaftslehre studieren. Aber damals hat die FH Dortmund einen Pilotstudiengang aufgelegt, der sich mit dem Thema „Finance, Accounting, Controlling und Taxes“, kurz FACT, beschäftigt.

Im Studium selbst mussten wir uns dann ab einem bestimmten Zeitpunkt für einzelne Vertiefungsmodule entscheiden. Ursprünglich war vorgesehen die Vertiefungsmodule Controlling und Business Intelligence separat anzubieten. Letztlich wurden die beiden Module dann aber zu Controlling mit BI zusammengelegt.

Und da habe ich festgestellt, dass das für mich ein Thema sein kann. Unser damaliger Professor hatte auch angemerkt, dass das sehr zukunftsorientiert sein könnte, sich mit diesem Schwerpunkt zu beschäftigen.

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Ja, ich arbeite gerne und wenn es sein muss hart beziehungsweise viel. Das ist im Projekt auch so üblich. Aber ich möchte nicht, dass das als eine Art Selbstverständlichkeit angesehen wird und ich meine Freizeit dafür aufopfere.

Tobias Lohschelder / Senior Consultant Business Intelligence

Welche Erkenntnisse hast du aus deinem ersten Praktikum im Consulting gewonnen?

Damals war das in der strategischen Finanzierungsberatung. Das war schon anspruchsvoll. Allerdings haben die damaligen Rahmenbedingungen dazu geführt, dass ich während des Praktikums in der Beratung eigentlich für mich festgestellt habe, gar nicht mehr Beratung machen zu wollen.

Ja, ich arbeite gerne und wenn es sein muss hart beziehungsweise viel. Das ist im Projekt auch so üblich. Aber ich möchte nicht, dass das als eine Art Selbstverständlichkeit angesehen wird und ich meine Freizeit dafür aufopfere.

Wo bist du im Anschluss beruflich eingestiegen?

Ich habe eine Zusage bei E.On bekommen und habe da dann im Group Reporting gearbeitet. Dort bin ich wieder kurioserweise mit SAP-Lösungen in Berührung gekommen und gleichzeitig auch mit fachlichen Themen aus Controlling und Berichtswesen.

Und das war eben nicht mehr klassisches Group Reporting. Das war schon eher so ein bisschen Support und wir waren wirklich genau in dieser Schnittstelle, die damals mein Professor so beschrieben hatte: Nämlich zwischen diesen beiden Stühlen zu sitzen, also dem Controlling und der IT, und irgendwie beide Seiten zu verstehen.

Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich für mich beschlossen habe, in dem Bereich zu bleiben. Ich wollte mich nicht mehr in dem Bereich Controlling oder im Finance, sondern in diesem speziellen Feld weiterentwickeln.

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Von dem Gespräch und der Atmosphäre her war das so überzeugend, dass ich Feuer und Flamme war, dort anzufangen.

Tobias Lohschelder / Senior Consultant Business Intelligence

Wie hat letztlich dein Einstig ins Consulting ausgesehen? Wie bist du zur Windhoff Group gekommen?

Das war tatsächlich reiner Zufall, weil wir irgendwann in eine Tool-Auswahl für Planung und Konsolidierung gekommen sind. Dort hat man sich gegen SAP entschieden. Das war für mich einer der Gründe, weshalb ich gesagt habe, ich möchte gerne weiterhin mit SAP arbeiten. Ich bin überzeugt von der Software und von dem Produkt.

Mein damaliger und heutiger Kollege hatte mir bei einem Telefonat mitgeteilt, dass er da eine Beratungsgesellschaft in Gescher kenne, die sich gegebenenfalls mit solchen Themen beschäftigt. Er hat schlussendlich den Kontakt gesucht und direkt eine Rückmeldung erhalten.

Wie lief das Bewerbungsgespräch ab?

Wir trafen zwei der Geschäftsführer und die Leiter der Business Units. Wir haben uns mit ihnen offen unterhalten. Grundsätzlich finde ich, dass man immer so ein Gefühl bei Vorstellungsgesprächen entwickelt, ob das passen kann.

Ich hatte tatsächlich ein gutes Gefühl bei dem Gespräch und direkt ein paar Punkte angesprochen, die mir wichtig waren. Ich sagte ganz klar, dass ich nicht so gute Erfahrungen im Consulting gemacht habe und die Themen Loyalität und Work Life Balance bei mir einen höheren Stellenwert haben. Ich wollte dahingehend wissen, ob das auch bei der Windhoff Group relevante Themen seien. Darauf bekam ich positive Antworten.

Von dem Gespräch und der Atmosphäre her war das so überzeugend, dass ich Feuer und Flamme war, dort anzufangen. Und so ist es zu meinem Einstieg ins Consulting gekommen. Das ist schon fünf Jahre her.

Mehr zum Einstieg ins Consulting im Bereich Data&Analytics bei der Windhoff Group gibt es auf dieser Seite.

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