Berufliche Weiterbildung bringt Mitarbeitende und Unternehmen nach vorne. Daran gibt es nichts zu rütteln. Und doch ist Weiterbildung ein Thema, das ganz verschiedene Formen annehmen kann. Oft findet sie unverhofft statt. Dann geht die Glühbirne beim zwanglosen Gespräch mit einem Teammitglied aus einer anderen Abteilung an. Gut so.

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Die Einführung macht es deutlich. In diesem Artikel geht es um die wertvollen Wissenshappen, die sich zwischendurch im Arbeitsleben ergeben – das informelle Lernen im Consulting (und auch in anderen Berufen). Um das informelle Lernen inhaltlich aufzuladen, ist es zielführend sich die beiden folgenden Fragen zu stellen: Was genau ist informelles Lernen, und wie unterscheidet es sich von anderen Lernformen?

Begriffliche Abgrenzung  

Wer sich auf Spurensuche begibt, wird nach einem Vergleich unterschiedlicher Quellen zu folgenden Definitionen kommen:

  • Formelles Lernen umfasst geplante Bildungsmaßnahmen wie Schulungen, Workshops oder Online-Kurse, die oft mit Zertifikaten oder Abschlüssen beendet werden. Dieses Lernen findet in einem formalen Umfeld statt und wird durch klare Lernziele und Zeitpläne definiert.
  • Mentoring ist eine persönliche Lernbeziehung zwischen einem erfahrenen Mentor und einem weniger erfahrenen Mentee. Der Mentor bietet Unterstützung, Beratung und Feedback, um die berufliche und persönliche Entwicklung des Mentees zu fördern. Obwohl Mentoring strukturiert sein kann, ist es flexibler als formelles Lernen und stark auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt.
  • Informelles Lernen hingegen ist der unstrukturierte, spontane Wissenserwerb, der im Alltag stattfindet. Es passiert überall und jederzeit – bei der Arbeit, im Gespräch mit Kollegen, durch das Lesen eines Fachartikels oder das Anschauen eines Videos. Informelles Lernen ist nicht geplant und findet ohne spezifische Lernziele statt, dennoch ist es äußerst wirkungsvoll und integraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

Authentischer Teil der Unternehmenskultur 

Wir haben auf diesem Blog schon viele Artikel über Bildung und Weiterbildung bei der Windhoff Group veröffentlicht. Dabei ist das informelle Lernen im Consulting als wertvolles Element immer durchgeklungen. So formuliert Tobias Lohschelder, Senior Consultant Data & Analytics, dahingehend seine Erfahrung im Umgang miteinander: „Meiner Meinung nach teilen wir unter den Kolleginnen und Kollegen viele Werte. Da versucht keiner sich über den anderen zu stellen. Dementsprechend ist man immer offen, wenn jemand auf einen zukommt.“

Und ein offenes Ohr beziehungsweise offene Tür ist die gelungene Basis für informelles Lernen. Dass sich jeder für jeden nach Möglichkeit Zeit nimmt, bestätigt auch Lisa Langener, Order Processing: „Es geht kein Thema unter und man nimmt sich hier die Zeit bei Windhoff, um jedes Anliegen zu klären.“ Gerade diese Bereitschaft sich Zeit nehmen und Raum schaffen ist ein lebendiger Ausdruck der Unternehmenskultur und spiegelt sich in dem Slogan „Sich. Gemeinsam. Entwickeln. wider.

„Es geht kein Thema unter und man nimmt sich hier die Zeit bei Windhoff, um jedes Anliegen zu klären.“

Lisa Langener / Order Processing

Ganz nebenbei

Es gibt nicht das EINE Beispiel, anhand dem sich informelles Lernen im Consulting besonders gut darstellen lässt. Tatsächlich hat wohl jeder einzelne Windhoffler dafür seinen eigenen Favoriten. Wichtig: Informelles Lernen geht regelmäßig über Geschäftsbereiche und Teams hinaus. Ein Fall zwischen Marketing und Consulting aus der jüngsten Vergangenheit illustriert dies. Im Vorlauf einer wichtigen Präsentation vor Publikum fand ein zehnminütiger Call statt, um über die mögliche Storyline zu sprechen. Formaler Rahmen oder monatelanger Vorlauf dafür? Den gab es nicht. Eine grüne Lampe bei MS Teams war alles. Dazu das Wissen, bei dem Gegenüber Gehör zu finden. Im Ergebnis gab es einige Impulse und einen Vortrag, der durchweg positive Rückmeldungen erhielt.

Diese informelle Weitergabe von Wissen und Erfahrung fördert nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern stärkt zudem das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammenarbeit im Team. Das bestätigt auch ein Kollege, ganz informell, bei dem gemeinsamen Gang über den Flur: „Informelles Lernen, das ist doch gerade besonders wertvoll bei der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten.“ So ist es.

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